Sternschnuppen-Wanderung (12.08.-13.08.2017)

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Bahnhof Zossen, ca. 21:00 Uhr

Endlich war es so weit. Die Teilnehmer rückten mit Bahn und Auto pünktlich an, sodass wir gleich in eine Vorstellungsrunde starten konnte. Ich wollte von den Teilnehmern nicht nur die üblichen Sachen wissen wie u.a. den Namen sondern auch wann sie das letzte Mal Sternschnuppen gesehen hatten. Hierbei kam heraus, dass wir sogar einige Sternschnuppen-Jungfrauen dabei hatten ;-)

Wir starteten unsere circa 6 Kilometer lange Wanderung. Der erste Teil der Strecke führte uns durch die Highlights von Zossen. So kamen wir durch den Stadt Park mit einer schön beleuchteten Brücke über den Nottekanal. Der Park ging in die Zossener Altstadt über, vorbei an dem alten Torfhaus, der Dreifaltigskeitskirche und dem historischen Marktplatz.

Danach folgten wir dem Weg bis zum Rand von Zossen, dort warteten Wiesen und Nieselregen auf uns.

Start in Dublin

Die Wiesen gingen langsam in Wälder über und es machte sich langsam ein Anstieg bemerkbar. Teil des Weges sollte der stolze 77 Meter hohe Mühlenberg sein. Die Geschwindigkeit der Gruppe ging merklich runter. Von dort folgten wir dem Weg vorbei an einem Funkturm bis nach mehrere Abzweigungen unser Ziel und der bereitgestellte Pkw vor uns auftauchten. 

Am Auto schnappte sich jeder ein Teil der Ausrüstung und folgte mir zu unserem Lagerplatz oben auf den Panoramabergen. Dort angekommen errichteten wir gemeinsam schnell das Tipi und brachten uns vor dem Wind und leichten Regen in Sicherheit.

Um uns aufzuwärmen bot ich der Gruppe heißes Wasser und Tassensuppen an. Nachdem jeder etwas zu sich genommen hatte, zeigte ich in der Gruppe wie man aus Paracord ein Armband mit Mad-Max-Verschluss flechtet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ging der Großteil der Flechtkunst aber leicht von der Hand, so dass zum Schluss jeder mit einem Paracord-Armband ausgestattet war. 

 

nächtliches Feuer
Zwei Lichtquellen in der Nacht

 Gegen 1 Uhr wurden draußen die ersten Sternschnuppen beobachtet, woraufhin wir die Feuerschale draußen anheizten. Zum Glück hatte es mittlerweile aufgehört zu regnen und der Himmel war großteils unbedeckt. Gegen die nächtliche Kälte hatte ich zusätzliche Fleecedecken mitgebracht, welche mit großer Freude genutzt wurden. Im Verlauf der Nacht konnten mehrere Dutzend Sternschnuppen gesichtet werden. Besonders eine ist mir in Erinnerung geblieben, da sie gefühlt noch mehrere Sekunden am Himmel nachglühte.  

Als die Sternschnuppen weniger wurden, sorgte ich noch für ein letztes Highlight - ein magisches Feuer!

Das Feuer brannte so über anderthalb Stunden bis wir es gegen 5 Uhr früh löschten und wir unser Camp wieder abbauten. 

 

 

 

Nach einer langen aber sehr schönen Nacht kamen wir rechtzeitig zum Zug am Bahnhof an.